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MacauAm dritten Tag machte ich mich auf den Weg nach Macau. Über Land sind das 5 Stunden. Der kürzeste Weg führt aber übers Wasser. Schnelle Jetfähren fahren die 60km in weniger als einer Stunde. Wer es noch schneller will kann mit dem Hubschrauber fliegen, aber 200 Ocken hatte ich grad nicht über. Die Fähren haben 2 Decks für zusammen über 600 Passagiere. Es gibt 2 Typen. Eine mit Tragflächen und Powerdiesel die ander mit Flugzeugturbine und Jetantrieb. Ich habe beide kennengelernt. Die mit dem Diesel war auf jedenfall leiser wie damals die russischen Tragflächenboote auf dem Schwarzen Meer.

In Macau angekommen betrat ich erstmal einen Bau, der aussah wie eine Mischung aus Messehalle und Kaufhaus. Jedenfalls riesengroß. Drinnen war ich total überrascht. Ich sah hunderte am Zocken, an Rouletteautomaten. Blackjacktischen oder Daddelkisten. Auf eine Riesenleinwand wurde ein animiertes Pferderennen übertragen. Die Chinesen feuerten wie wild ihre Pferde an. Sie hatten natürlich Wetten abgeschlossen. Wo kommen die alle her, wo doch draussen die Strassen so lehr waren. Die Antwort fand ich kurze Zeit später als ich über einen Hintereingang das Casino verließ. Unten drin war ein kompletter Busbahnhof.

In Macau befindet sich das gröste Casino der Welt. Über dem Spielbetrieb befindet ein Hotel in deren Innenhöfen man Teile Venedigs nachgebaut hat. Die Stadt kommt natürlich nicht an die grösse von Las Vegas ran. Es fehlt auch der Strip. Der Schein der Casionos wird erst im dunkeln sichtbar.

 

 

 

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